Ismailia / Suez Canal

Hey ihr Lieben :)

Am 13. Mai (Samstag) stand wieder ein Ausflug mit Michael und seiner Geschichtsklasse an. Diesmal haben wir Kairo verlassen und sind um 6.30 Uhr morgens (eigentliche Abfahrtszeit war 06.00 Uhr, ein Schüler hatte aber verschlafen) mit einem Mikrobus nach Ismailia am Suez Canal gefahren. Nach ca. 1 1/2 h Kälte im Bus (die Klimaanlage war an und wir, Nils, Franziska und ich haben leicht gefroren) sind wir in einem ärmeren Stadtteil angekommen. Nachdem wir einen Großteil der informal communities durchquert hatten, kamen wir im betuchteren Stadtteil an, in dem sich viele Villen der Briten und Franzosen befinden, die damals den Suez Canal gebaut und kontrolliert haben, bis Nasser den Canal 1956 verstaatlichte. Seitdem sind die prachtvollen Gebäude vom ägyptischen Militär bewohnt.

 

Infolge des Sechstagekrieges 1967 und des Jom-Kippur-Krieges 1973 waren viele Bewohner nach Kairo ausgewandert, heute sind aber viele wieder zurückgekehrt. Der Stadtkern ist mit mehr als 200 000 Einwohnern schon doppelt so groß wie Jena. An vielen Orten der Stadt wird an die zwei Kriege erinnert. (siehe Fotos später)

 

Wir haben uns dort das Ismailia Museum angeschaut, das ägyptische Museum aus Kairo nur viel viel kleiner, auf einen Raum reduziert. Fundstücke bei der Errichtung des Kanals aus den verschiedensten Epochen waren dort ausgestellt (griechisch, römisch, koptisch etc). Eine Frau mit Burka hat uns eine Führung auf Arabisch gegeben und einer der Schüler hat für uns Deutsche auf Englisch übersetzt.

 

Danach gab es ein kleines ägyptisches Mittagessen in der Nähe des Museums, bevor wir den Rest des Tages am Hotelstrand / Pool verbracht haben. :) Das Seewasser war ein bisschen von Quallen bevölkert, weswegen der Pool danach vorgezogen wurde. In den 150 Pfund Tagespass waren 130 Pfund für Essen und Trinken einbegriffen, was wir auch ausgenutzt haben.

Bis bald,

euer Moritz :)

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