Sight-Seeing Tour durch Delhi

Auf geht’s ab geht’s
Nun war ich schon seit einer Woche in Noida (Stadtteil von Neu Delhi) und hatte mich bisher nur auf dem Schulcampus aufgehalten. Am Wochenende wollte ich die Stadt erkunden. Über Freunde wurde ich an Siddarth vermittelt, der in Ulm studiert und gerade auf Heimaturlaub in Delhi war. Gemeinsam stiefelten wir los, um Delhi unsicher zu machen. Zunächst begaben wir uns in die Innenstadt, um dort einen Hindu Tempel anzuschauen. Dieser war sehr beeindruckend. Wir bekamen einen orangenen Punkt auf die Stirn und setzten unsere Tour fort. Die nächste Station war ein Sikh-Tempel. Dieser fiel schon durch sein beeindruckendes Äußeres auf. Auch von innen schillerte es in Gold und Silber. Besonders schön fand ich hier, dass dies ein Ort war, an dem man nicht nur betet, sondern sich auch sonst aufhalten kann. Es wurde im Tempel musiziert und die Stimmung war für mich etwas weniger hektisch als im Hindutempel, da sich hier alles etwas mehr verlief. Auch bekam man - wenn man wollte - in diesem Tempel kostenlos etwas zu essen, was ich in Anbetracht der Tatsache, dass es in Indien sehr viele sehr arme Menschen gibt, für eine wirklich tolle Sache halte. Weiter ging unsere Tour in ein für mich eher weniger interessantes Bauwerk - da von zu Hause sehr bekannt - eine Kirche.

Lunch und Teil zwei der Tour
Im Anschluss hatten wir beide ziemlich Hunger. In einem Restaurant ließ ich Siddarth bestellen, da ich sowieso keine Ahnung hatte und wurde nicht enttäuscht. Das Essen war südindisch und schmeckte sehr gut. Gestärkt durch unser Mittagessen nahmen wir uns eine Rikscha und begaben uns zum Gate of India. Dies ist ein Triumphbogen. Ich hatte schon einige Triumpbögen gesehen und fand diesen zwar schön, aber nicht völlig überwältigend. Viel schöner fand ich es, dass in einem riesigen Becken neben dem Triumphbogen sehr viele Menschen ein Bad nahmen und fröhlich im Wasser herumplanschten. Es war eine Freude, ihnen dabei zuzusehen. Zum Abschluss ging es noch zum Parlament. Dieses konnte man jedoch nur von außen begutachten.

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