Alles mitnehmen was geht!

Servus Ihr Lieben! :)

 

Diesen Spruch habe ich bereits des Öfteren gehört, daher dachte ich mir, wenn mir etwas angeboten wird, dann probiere ich es aus. Daher besuchte ich diese Woche auch für einen Tag ein deutsche Schule in Kairo. Außerdem fand noch das Laternenfest in der Schule statt, aber lest selbst!

 

Ein Stück deutsche Bildung in Kairo 

Ich durfte für einen Tag an die Deutsche Evangelische Oberschule in Kairo, kurzgesagt an die DEO. Das ist eine deutsche Schule, an welche deutsche Lehrkräfte entsandt werden. An der Schule wird nach dem Lehrplan von Thüringen und Baden-Württemberg unterrichtet. Die Schüler müssen vor der Aufnahme einen Deutschtest machen, um zu überprüfen, ob sie das gewünschte Deutschniveau haben.

An der Pforte holte mich meine Betreuungslehrkraft ab. Sie hat eine erste Klasse und ich durfte sie einen Tag lang begleiten. Beim Betreten des Schulgeländes fiel mir gleich auf, dass hier alles sehr deutsch ist. Das Klassenzimmer der ersten Klassen glich einem deutschen Klassenzimmer. Es war sehr modern ausgestattet und mit viel Liebe eingerichtet. Auch das Lehrerzimmer erinnerte mich sehr an eine deutsche Schüler. Es waren nur deutsche Lehrkräfte zu sehen. Wenn man nicht wüsste, dass man mitten in Kairo ist, so könnte man glatt denken man befindet sich in Deutschland.

Ich haben viele neue Unterrichtsmethoden gesehen, welche ich auch gerne in meinem Unterricht einsetzen werden. Zudem entstanden viele interessante Gespräche mit den anderen Lehrkräften der DEO. Sie erzählten mir ihre Beweggründe, weshalb sie an eine deutsche Schule nach Kairo gegangen sind.

Der Tag war sehr interessant und lehrreich für mich, auch mit Blick auf meine spätere Lehrertätigkeit, wo die Möglichkeit besteht an eine Auslandsschule zu gehen. Ich möchte diesen Tag nicht misen, da er super informativ war!

 

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Routine stellt sich ein!

Servus Ihr Lieben! :)

 

Eine Woche um die andere vergeht und langsam wird alles zur Routine. Die zweite „Präsentation unserer Kreativität“ fand statt und auch die Freizeitgestaltung ähnelt sich allmählich, aber lest selbst!

 

„Präsentation unserer Kreativität die Zweite“ 

Vor ein paar Wochen fand bereits die „Präsentation unserer Kreativität“ mit der sechsten Klasse statt. Diese Veranstaltung wurde auch in der fünften Klasse durchgeführt. Hierfür habe ich mit jeweils zehn Kindern aus den drei fünften Klassen geübt. Die Schüler schrieben zum Thema „Ferien“ eigene Geschichten. Zu den Erzählungen gestalteten die Kinder kreative Plakate und lernten diese auswendig. Meine Aufgabe war es wieder den Schülern bei der Aussprache und bei dem richtigen Präsentieren zu helfen.

Fast von allen Schülern kamen die Eltern zur Präsentation und waren sehr stolz auf die Deutschkenntnisse ihrer Kinder. Abschließend wurde gemeinsam ein Gedicht zum Thema „Ferien“ vorgetragen. Jedes Kind erhielt als Anerkennung für seine Leistung ein Urkunde. Anschließend hatten die Eltern die Möglichkeit Fotos mit ihren Kindern zu machen.

Die Veranstaltung war ein riesen Erfolg. Ich hoffe, dass weitere dieser Präsentation folgen, da die Schüler dadurch ihren Eltern zeigen können, wie gut ihr Deutschniveau ist.

 

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Jeden Tag ein neues Erlebnis!

Servus Ihr Lieben! :)

 

Ich dachte immer mich kann in diesem Land nichts mehr schockieren, da war ich aber noch nicht im „Mogamma“. Lest selbst, was ich dort erlebt habe und welche Projekte in der Schule veranstaltet wurden!

 

Abenteuer „Mogamma“

Vor etwa vier Wochen bin ich per Visum nach Ägypten eingereist. Da dieses jedoch nur 28 Tage gültig ist, musste ich es nun verlängern lassen. Die Verlängerung habe ich mit dem Besuch im Goethe-Institut Kairo verknüpft.

Erst besuchte ich meinen Experten für Unterricht und schaute mir das neue Gebäude des Goethe Instituts in Dokki an. Danach bin ich mit dem Shuttelbus in die Verwaltung des Goethe Instituts nahe des Tahirplatzes gefahren. Von dort aus machte ich mich mit zwei Mitarbeitern auf dem Weg ins „Mogamma“. Das „Mogamma“ ist ein riesiger Verwaltungskomplex am Tahirplatz und in ihr befindet sich die Immigrationsbehörde Ägyptens. Vor dem Gebäude sah man schon ein lange Schlange von Männer, die bis über den Tahirplatz reichte. Im Inneren des „Mogamma“ herrschte Chaos. Es war total überfüllt und keiner wusste, an wen man sich wenden konnte. Genau so stellte ich mir eine ägyptische Behörde vor! Gott sei Dank hatte ich die beiden Mitarbeiter vom Goethe-Institut dabei. Sie kannten sich aus und erledigten den Vorgang für mich. Jedoch konnte ich nur meinen Antrag abgeben und musste am nächsten Tag nochmals kommen.

Am darauffolgenden Vormittag gab ich dann meinen Reisepass ab und konnte diesen am Nachmittag wieder abholen. Die Zeit überbrückte ich, indem ich das ägyptische Museum, welches ebenfalls am Tahirplatz liegt, besuchte. Als ich meinen Pass abholen wollte, bildete sich bereits einen große Menschentraube vor dem Schalter. Es war sehr chaotisch. Die Mitarbeiter des „Mogamma“ riefen aus meiner Sicht willkürlich irgendwelche Namen und diese Personen konnten dann ihren Pass abholen. Nach zwei Stunden leerte sich der Raum allmählich und ich bekam erste Zweifel, ob mein Pass überhaupt noch auffindbar ist. Bei dem Papierchaos hinter dem Schalter wäre dies meiner Meinung nach kein Wunder gewesen. Die Registrierung erfolgte handschriftlich in einem Buch. In der ganzen Behörde waren keine Computer zu sehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit erhielt ich dann endlich meinen Pass mit verlängertem Visum, alhamd lilah!

 

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Meine neue Heimat erkunden!

Servus Ihr Lieben! :)


Jetzt lebe ich schon seit drei Wochen in Kairo, da wird es langsam mal Zeit die Stadt und deren Umgebung genauer zu erkunden. Über zwei Orte möchte ich euch genauer berichten.


Ein Stück Geschichte im Hotel Marriott

Das Hotel Marriott liegt im Herzen Kairos auf der Nilinsel. Ich habe das Hotel mit meinen Gasteltern besucht, da sie in dem Hotel vor 20 Jahren geheiratet haben. Außerdem findet man in dem Hotel ein Stück ägyptische Geschichte. Das Marriott wurde extra zur Eröffnung des Suezkanals gebaut, um der französischen Kaiserin eine angemessene Unterkunft zu bieten. Dieses Ereignis wird in Bildern im Eingangsbereich verewigt. Auf der orientalischen Terrasse haben wir dann bei Livemusik Abend gegessen. Das war richtig schön! Dort gab es dann das erste Bier seit drei Wochen!


Stufenpyramide in Sakkara

An dritten Wochenende fuhren wir dann endlich nach Sakkara. Die Besichtigung der Stufenpyramide in Sakkarra war ein sehnlicher Wunsch von mir. Als ich vor zwei Jahren in Kairo war, habe ich bereits viele Sehenswürdigkeiten in Kairo gesehen. Nur die Stufenpyramide in Sakkara, die im Umland Kairos liegt, konnten wir damals nicht besichtigen, weil sie zu weit entfernt liegt. So machten meine Gastmutter und ich uns auf den zweistündigen Weg nach Sakkara. Bevor die Fahrt losging, ließen wir das Auto nochmal durch checken. Die Fahrt nach Sakkara war bereits ein Erlebnis! Als wir aus der Stadt fuhren, wurde die Gegend immer ländlicher und man sah das einfache, ärmliche ägyptische Leben. Auch nahm die Verschmutzung am Straßenrand und im Nil enorm zu. Im Flussbett des Nils lag eine tote Kuh, war für ein Anblick.
Die Stufenpyramide liegt mitten in der Wüste und es existieren in dieser Gegend noch viele weitere Pyramiden. Wenn man in die Landschaft schaut, entdeckt man um sich herum jede Menge Pyramiden. Bei der Stufenpyramide waren kaum Touristen. Das bedeutet, dass sich alle Händler auf uns stürzten. Dank dem Arabisch meiner Gastmutter war der Besuch aber relativ entspannt.
Auf dem Heimweg machten wir noch einen Absacker in dem Sakkara Country Club. Dieser war ein Geheimtipp meiner Gastmutter. Leider hatte der Club auch schon mal bessere Zeiten gesehen. Doch die Lage direkt an den Dünen ist traumhaft.
Der Ausflug nach Sakkara war das bisherige Highlight meines Kairoaufenthalts!

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Eintauchen ins ägyptische Leben

Servus Ihr Lieben! :)

 

Seit genau drei Wochen bin ich nun in Kairo. Der chaotische Straßenverkehr und der viele Plastikmüll in der Landschaft sind für mich längst zum Alltag geworden. Auch den Schulweg, der eine gute halbe Stunde in Anspruch nimmt, kann ich bereits im Schlaf fahren.

 

„Präsentation unserer Kreativität“

Dies war der Titel unserer Präsentation in der sechsten Klasse. Am Donnerstag, den 19. Oktober, fand in der Schule eine Präsentation im Fach Deutsch statt. Hierfür kamen extra die Eltern der Schüler an die Schule und nahmen sich den Vormittag frei. Die Schüler schrieben ihre eigenen Geschichten auf Plakate und präsentierten diese vor ihren Eltern. Der Grund für dieses Projekt war, dass sich viele Eltern über das hohe Niveau im Deutschunterricht negativ geäußert haben. Deshalb wollten die Deutschlehrer den Eltern zeigen, welche guten Deutschkenntnisse ihre Kinder bereits besitzen. Über zwei Wochen habe ich  täglich das Präsentieren mit den Schülern der drei sechsten Klassen geübt. Diese Aufgabe hat mir sehr viel Spaß gemacht, da die Kinder sehr motiviert waren und fleißig mitarbeiteten. Es entstanden kreative Geschichten und liebevoll gestaltete Plakate mit den selbst geschriebenen Aufsätzen. Als Anerkennung für ihre Arbeit erhielten die Schüler eine Urkunde auf der Bühne. Dadurch konnten die Eltern nicht nur überzeugt werden von der Arbeit der Schule, sondern waren zudem sehr stolz auf die Leistung ihres Kindes.

 

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