Mein Alltag in einer norwegischen „Großstadt“: Über Bücher und Bier

Nach sechs Wochen stellt sich auch im aufregenden Auslandspraktikum langsam der Alltag ein. Doch auch den kann ich in der norwegischen „Großstadt“ sehr genießen. Meine neue Heimat, die Stadt Bodø, gilt mit ihren 50.000 Einwohnern für norwegische Verhältnisse schon als sehr große Stadt. Tatsächlich erinnert in Bodø aber vieles an eine dörfliche Idylle. So finden sich statt Hochhäuser kleine und bunte Holzhäuser, viele mit Blick auf das Meer und die umliegenden Berge. Der Ozean spielt hier eine wichtige Rolle, liegt die Stadt doch auf einer Halbinsel, eingeschlossen vom Saltfjord und Sørfjord. Spaziert man durch die Stadt, ist der Geruch nach Fisch oft allgegenwärtig. Und der Hafen ist mit seiner Mole ein wichtiger sonntäglicher Treffpunkt für Jung und Alt.

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Willkommen in Bodø: Zwischen Polarlicht und Mitternachtssonne

Seit fast einem Monat bin ich nun in Bodø, der schnuckeligen Hauptstadt der Provinz Nordland im Norden Norwegens. Da mein neues Zuhause nördlich des Polarkreises liegt, kann ich nicht nur die Polarlichter im Winter erleben, sondern auch die Mitternachtssonne Anfang Juni.

 

Mittlerweile fühle ich mich hier sehr wohl, was einerseits der unbeschreiblich schönen, unberührten Natur hier zu verdanken ist, andererseits auch meinen Kolleginnen und Kollegen, die mich alle sehr warmherzig empfangen haben. Auch wenn ich kein Norwegisch spreche, fällt die Verständigung mit den anderen Lehrerinnen und Lehrern sehr leicht, da

1. Norwegisch dem Deutschen sehr ähnelt,

2. viele Norweger Deutsch verstehen und

3. in Norwegen wirklich JEDER auf hohem Niveau Englisch sprechen kann, was wohl auf die fehlende Synchronisation amerikanischer Serien und Filme zurückzuführen ist.

 

 

Skifahren – aber nicht so, wie wir es aus Deutschland kennen!

 

Eine Kollegin hat mich bereits zu der wohl typischsten norwegischen Aktivität eingeladen: Skifahren! Das glich aber nur wenig den in Deutschland bekannten Formen des Skifahrens, denn hier schnallten wir uns Skier an und wanderten fröhlich über zugefrorene Binnensee,

von einem Fjord zum anderen, ohne dass dafür auch nur ansatzweise ein Weg, geschweige denn eine Loipe vorhanden war.

 

Einige Male hörten wir ein beunruhigendes Knacksen des Eises, aber meine einheimische Begleiterin beruhigte mich mit den Worten, das sei ganz normal. Als aber dann bei einem besonders lauten „Kracks“ auch mein Tourguide nervös wurde, suchten wir schnell das Weite! Gott sei Dank sind wir aber nicht eingebrochen, sondern konnten uns noch ans andere Ufer retten...

 

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